V O R T R Ä G E
             R E I S E N
             K U N S T H A N D W E R K
             A N D R E A   N U S S - V I T A
             R E F E R E N Z E N
             P I L G E R W E G E
             D O W N L O A D S
             K O N T A K T / I M P R E S S U M
             D A T E N S C H U T Z

Silvester in der Wüste Sinai
27. Dez. - 09. Jan. 2022
1480 EUR ab Sharm El Sheikh

> Anmeldung (PDF)
> AGB (PDF)   

Frühjahrblüte in der Wüste Sinai
27. Feb. - 13. März  2022
1480 EUR ab Sharm El Sheikh

> Anmeldung (PDF)
> AGB (PDF)    


Pilgerwanderung in Norwegen
Für Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Andrea Nuß.


Im Herzen Südafrikas
vorerst keine neuen Reisetermine

> Anmeldung (PDF)
> AGB (PDF)

 


R E I S E N   M I T   A N D R E A   N U S S

Eine positive Nachricht für alle Wüstenfreunde

Das Kameltrekking im Sinai über den Jahreswechsel und im März 2022 wird stattfinden können. Ägypten ist als Hochinzidenzgebiet eingestuft, geimpfte und genesene Reiserückkehrer unterliegen aber keinen Auflagen. Bei der Einreise nach Ägypten gibt es ebenfalls für Geimpfte keine Auflagen.

Glücklicherweise sind meine Beduinenfreunde bisher von einer Corona Ansteckung verschont geblieben. Wir Reisende haben keinen Kontakt mit größeren Menschenmengen und wie immer gilt: In der Einsamkeit der Wüste ist es am sichersten.

Jedem Reisenden in ein Entwicklungs- oder Schwellenland sollte seine Verantwortung für die Menschen, denen er auf seiner Reise begegnet, bewusst sein! Die meisten Menschen in diesen Ländern haben noch keine Möglichkeit sich impfen zu lassen und im Fall einer Ansteckung keine ausreichende gesundheitliche Versorgung. Die Möglichkeit sich impfen zu lassen ist ein Privileg, dass jeder von uns nutzen sollte, um die weltweite, gerade in armen Ländern, dramatische Auswirkung des Virus zu stoppen. Im Falle einer Infektionskrankheit ist jeder Mensch ein Glied in einer weltweiten Solidargemeinschaft. Das Prinzip der individuellen Freiheit in unserer Industriegesellschaft wird damit in Frage gestellt und konfrontiert uns mit der Verantwortung für das Wohl unserer Mitmenschen

Um einen Eindruck über meine seit 20 Jahren erfolgreich durchgeführten Reisen aus der Sicht meiner Reisegäste zu bekommen, gehen Sie bitte auf meine Seite Referenzen.

KONZEPT NACHHALTIGER TOURISMUS

Die Teilnehmer*innen an meinen Reisen können sich sicher sein, dass mit Ihrer Reisebezahlung keine Agenturen finanziert werden. Ich arbeite direkt mit den Beduinen zusammen und sie bieten alle Dienstleistungen an: Die Camps zum Übernachten, die Minibusse und natürlich erst recht, die Kamele 😊

Ist eine Reise in den Sinai in Anbetracht des Klimawandels gerechtfertigt?
Meiner Meinung nach ja – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Menschen vor Ort fair bezahlt werden und der Flug CO2 kompensiert wird. Darum ist die Kompensationszahlung bei der Firma Atmosfair im Reisepreis inbegriffen. Bewusstes Reisen, um die Kulturen unserer Welt besser zu verstehen und zusammenzuführen sind ein wichtiger Beitrag zu Toleranz und gegenseitigem Respekt.

Davon abgesehen würden es die Beduinen nicht verstehen, wenn die Industrieländer ihnen erst den Klimawandel bescheren und ihnen dann auch noch den Tourismus als ihre Lebensgrundlage entziehen.


REISESICHERHEIT

Der Trekkingtourismus hatte sich seit 2017 langsam erholt, bevor er durch die Coronakrise vollständig zum Erliegen kam. Inzwischen reisen wieder geimpfte Israelis und leider ungeimpfte Ägypter aus Kairo in den Sinai, um vor allem Zeit in den Camps an den Stränden zu verbringen. Die Beduinen sind dringend auf diese Einnahmen angewiesen.  

Politische Situation im Süden des Sinai
Im Süden des Sinai ist es seit 2013 zu keinem weiteren Übergriff auf Touristen gekommen! Lesen sie bitte weiter, um die genauen Zusammenhänge zu verstehen.

Die Situation im Süd Sinai muss genau von den Verhältnissen im Nordsinai unterschieden werden! Wie mein Freund Farag sagte: "Wir hier im Süden leben vom Frieden."

Während über lange Zeit die Menschen im Norden von den Tunneln zum Gaza-Streifen lebten, hat sich seit über 30 Jahren im Süden der Tourismus als Einnahmequelle entwickelt. Die Beduinen sind dort extrem interessiert an Ruhe und Sicherheit und freuen sich über jeden Aufschwung des Tourismus. Glücklicherweise nutzen seit 2015 zunehmend junge Ägypter den Sinai für Wochenendausflüge und Feiertage, übernachten in günstigen Camps am Meer und buchen Kurztrips in die Wüste.

Der Süden des Sinai ist in sieben Stammesgebiete eingeteilt. Meine Gastfamilie ist vom Stamm der Mozaina-Beduinen. Innerhalb dieser Stammesgebiete herrschen noch heute die alten Stammesgesetze. Solange ein Reisegast (auch unabhängig von meiner eigenen Reise) mit einem Beduinen innerhalb seines Stammesgebietes unterwegs ist, ist er vor allen Übergriffen geschützt!

Praktisch heißt das folgendes: Wenn Sie in Sharm El Sheikh am Flughafen landen (dieser liegt im Gebiet der Mozaina) und sich mit einem Beduinentaxi (es gibt dort keine anderen) zu Ihrem Hotel fahren lassen, sind Sie sicher. Wenn Sie einen Ausflug planen - zum Katharinen Kloster, der Oase Ein Hudra oder dem Coloured Canyon - mit einem Beduinen als Fahrer sind Sie sicher. Kontakt: Farag Soliman: 002-01001881852, mein langjähriger, englischsprachiger Führer und Freund. Beduinen sind immer an ihrem weißen, langen Gewand erkennbar.

Innerhalb eines Stammesgebietes kennt jeder jeden. Unbekannte halten sie an, befragen sie und eskortieren sie unter Umständen auch hinaus. Es gilt das uralte Recht der Gastfreundschaft und würde ein fremder Beduine sich an einem Gast, bzw. Kunden eines anderen Beduinen vergreifen, würde dies Stammesfehde bedeuten. Diese alten Rechtsmechanismen funktionieren ziemlich gut.

Die Entführungen im Sommer 2013 galten alle Touristen, die mit ausländischen Tourismusanbietern oder öffentlichen Bussen ohne Beduinenbegleitung unterwegs waren. Die Beduinen im Süden haben diese Aktionen, die ihnen enorm geschadet haben, nach ihrem Stammesrecht vor den Gerichten der Sheikhs mit dem Norden verhandelt. Die nördlichen Stämme müssen immer noch an den Süden hohe Geldstrafen zahlen und es ist seitdem zu keinem solchen Vorfall mehr gekommen.

Solange die Situation im Süden so stabil bleibt, biete ich weiterhin meine Kameltrekkings in den Sinai an. Sollte sich aktuell eine andere Situation vor Ort darstellen, werde ich selbstverständlich, für Sie kostenfrei, die Reise absagen.


NEUE PERSPEKTIVEN

Da es mir große Freude macht, Menschen verschiedener Kulturen zusammen zu führen, ihnen die andere Kultur verständlich zu machen und wunderschöne Orte und Landschaften für Wanderungen zu finden, entwickle ich immer wieder neue Reiseangebote. Dabei bleibt stets der besondere Charakter meiner Reisen erhalten: Wanderungen in vom Tourismus unberührten Regionen, möglichst wenig Fahrstecken, in Ruhe und Entspannung in der neuen Umgebung eintauchen können, direkte Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, Begleitung durch Lasttiere, authentische Eindrücke, mein persönlicher Austausch mit ihnen über die andere Kultur.

Als eine der ersten neuen Destinationen habe ich ein eindrucksvolles Trekking in Lesotho, dem Süden Afrikas ausgearbeitet. Packpferde begleiten uns auf einer zwölftägigen Wanderung durch die Bergwelt dieses Königreiches inmitten der Drakensberge Südafrikas. Wir übernachten in unseren Zelten an Flussläufen oder in Bergdörfern und haben zahlreiche Kontakte zu den Menschen.

Die Voraussetzung, Ihnen auch in diesem Teil unserer Erde eine kompetente Führerin sein zu können, habe ich bereits begonnen 1995/96 zu erwerben, als ich für zehn Monate in Kapstadt in Südafrika lebte. 2016 und 2018 habe ich jeweils eine Reise mit Gästen nach Lesotho durchgeführt, nachdem ich mir dort durch private Reisen Kontakte aufgebaut hatte. Außerdem stehe ich mit den Menschen regelmäßig in Kontakt, um die Freundschaften zu pflegen, Hilfe in der Coronakrise zu leisten und das Land immer besser verstehen zu lernen.

 




Bei allen Reiseangeboten ist die CO2-Kompensation der Flüge inklusiv.

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