V O R T R Ä G E
             R E I S E N
             K U N S T H A N D W E R K
             A N D R E A   N U S S - V I T A
             R E F E R E N Z E N
             F R E U N D E
             N E W S L E T T E R
             D O W N L O A D S
             K O N T A K T / I M P R E S S U M

T E R M I N E

Unabhängig von meinen Vorträgen
bin ich an diesen Orten mit meinem Stand präsent:

25. - 28. Mai 2017
Afrikafestival in Würzburg
www.afrikafestival.org

23. - 26. Juni 2017
Johannesfest in Mainz
www.mainz.de

07. - 09. Juli 2017
TFF - Rudolstadt
www.tff-rudolstadt.de

25. - 27. Aug. 2017
Museumsuferfest in Frankfurt
www.frankfurt.de

28. Nov. - 23. Dez. 2017
Tollwood Weihnachtsmarkt in München auf der Theresienwiese
www.tollwood.de


FRAUEN HELFEN FRAUEN

Wirtschaftliche Situation im Südsinai

Die Beduinenfamilien im Südsinai sind seit der touristischen Erschließung der Halbinsel in den 70er Jahren zunehmend wirtschaftlich von diesem neuen Erwerbszweig abhängig geworden. Nach einem Boom in den 90er Jahren ist durch die politische

Krisensituation im nahen Osten der Tourismus in Nuweiba vollständig zusammengebrochen. Verarmung und Perspektivlosigkeit sind die Folge. Zusätzlich machen die seit Jahren ausfallenden Winterregenfälle ein Leben in der Wüste nach traditionellem Muster unmöglich.

Das Projekt

Für das Projekt Frauen helfen Frauen, dass ich 2003 angefangen habe aufzubauen, arbeiten inzwischen rund 60 Frauen aus dem Stamm der Muzaina - Beduinen. Der Großteil der Frauen lebt in dem Küstenort Nuweiba. Da ich die Frauen seit mehr als 10 Jahren kenne und mich mit einigen langjährige Freundschaften verbinden, spüre ich eine besondere Verantwortung ihnen zu helfen ihre Lebensgrundlage zu sichern. Zudem bleibt das Geld in der Hand der Frauen und trägt damit zur Stärkung ihrer Position innerhalb der Familie bei.

Die Rocaille-Glasperlen kaufe ich persönlich bei Großhändlern in Kairo ein, die sie von der Firma Jablonex aus Tschechien beziehen. Jeder Familie teile ich ihre Arbeit und das Material eigenhändig zu. Wenn ich nach einiger Zeit in den Sinai zurückkehre, nehme ich die Schmuckstücke in Empfang, kontrolliere die Qualität und zahle den Frauen das vorher vereinbarte Honorar aus, welches grundsätzlich höher ist, als in Ägypten üblich

Traditioneller Hintergrund der Arbeit mit Perlen

Ursprünglich stellten die Frauen aus den winzigen Glasperlen Verziehrungen für die Sättel und  das Zaumzeug der Kamele her. Eine solche Arbeit war sehr aufwendig und konnte ein besonderes Geschenk einer Braut an ihren Bräutigam sein.  Grundlage der in dem Projekt hergestellten Schmuckstücke  sind sowohl Entwürfe der Frauen als auch meine Eigenen.